Ein bunter Tourauftakt für Madsen in Stuttgart |
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| Geschrieben von: Adriane Haussmann |
| Donnerstag, 09. Dezember 2010 13:03 |
Es soll ein Abend mit einigen Überraschungen werden. Wir
befinden uns beim Auftaktkonzert der „Labyrinth-Tour 2010“ von Madsen in
Stuttgart am 05. Dezember. Das LKA Longhorn ist brechend voll. Als Vorband
wurden die Schweden von Royal Republic gewählt, die mit ihrem Garagenrock
überzeugen können.Das Publikum ist bunt gemischt. Gemeinsam wird versucht so weit wie möglich nach vorne zu kommen, um möglichst nahe an der Bühne zu stehen. Und auf besagt dieser stehen ab 21 Uhr dann auch endlich Madsen. Mit breitem Grinsen eröffnet Sebastian das Konzert und erklärt, als er das erste Mal an diesem Abend eine Gitarre in die Hand bekommt: „Hinter mir steht ein Mann und hat eine Gitarre für mich. Ihr wisst gar nicht wie schön das ist“. Denn durch einen Unfall war der Arm des Frontmanns gebrochen und dadurch erst die Tour von Frühjahr auf das Jahresende verschoben worden. Doch jetzt funktioniert alles wieder. Damit sich aber niemand überanstrengt, haben Madsen immer noch ihren Ersatzgitarristen Mücke dabei, der den Arm von Sebastian ersetzt. Es geht weiter im Programm und die Liebe soll regieren während ein riesiger Konfettiregen auf das Publikum niederprasselt. Das Konfetti liegt und klebt überall und es wird ein Fan auf die Bühne geholt, der zumindest die Bühne sauber fegen soll/darf. Die Wahl fällt auf Anne, die zuerst das Konfetti von der Bühne kehrt und anschließend selbst ins Publikum zurückspringt.
Jede Menge Extras Es wird sich von der Logik verabschiedet und „Last Christmas“ angestimmt, was aber mit „Ich kann den Song nicht mehr hören, deswegen hör ich jetzt auch auf“ wieder ein Ende findet und mit weiteren Madsensongs fortgefahren wird. „Stuttgart, könnt ihr springen?“ lautet die Aufforderung zum Pogen als „Die Perfektion“ erklingt.
Sebastian legt eine Verschnaufpause ein und überlässt Johannes das Mikro, der auch direkt erklärt kein Mann für eine Nacht zu sein. Es ist zwar das einzige Mal, dass eine andere Stimme als die von Sebastian erklingt, aber nicht das letzte Mal, das ein fremder Song erklingt. Denn auch La Roux‘ „Bulletproof“ wird einfach gecovert. Mit der „Sebastian-Pose“ und „Du schreibst Geschichte“ geht es weiter und während das Publikum den Refrain übernimmt, prasselt von der Hallendecke der nächste Konfettiregen. Es soll das Ende des Konzerts sein, doch die Gäste wollen mehr und es gibt mehr! „Vielleicht ist das der Anfang“ erklingt, doch zuvor werden jede Menge Tempopäckchen auf die Bühne geworfen. Warum? Sebastian erzählt von seinem Unfall und wie schrecklich weh dieser tat. Statt einem lauten Mitleidsseufzer landet ein Tempopäckchen auf der Bühne. Und dann noch eines und noch eines und noch eines….. Nachdem die Akustikgitarre wieder in der Ecke steht, folgt das langersehnte „Nachtbaden“ und die Stimmung kocht noch einmal richtig hoch, bevor alle verschwitzt und bunt beklebt ins Kalte nach draußen drängen. Durchs Labyrinth zurück ans Licht Jetzt das Album downloaden
Fotos: © Adriane Haußmann |
